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5 Tipps: Erstellung eines Businessplans

Eine gute Idee ist der erste Schritt zur Existenzgründung. Leider reicht das nicht aus, um externe Geldgeber zu überzeugen. Es braucht einen Businessplan. Er strukturiert die Gedanken und macht den Gründer auf Probleme aufmerksam. Die 5 besten Tipps, was Sie beim Schreiben beachten müssen.

1. Darstellung und Layout

Ein solider Businessplan bringt die Idee klar auf den Punkt. Auch der neutrale Leser würde das Konzept verstehen. Neben einer Geschäftsidee müssen Sie auf das Marktumfeld eingehen. Wie sieht es mit dem Marketing aus? Haben Sie an die Risiken gedacht? Der Finanzplan rundet das Schriftstück ab. Insgesamt sollten es maximal 20 Seiten sein.

Unterstützen Sie Ihre Argumente mit nachvollziehbaren Grafiken oder Tabellen. Besonders in der Konkurrenzanalyse sind sie zu empfehlen. So können Sie Ihre Geldgeber leichter überzeugen. Die Sprache muss für den Laien verständlich sein. Nicht alle Bank-Mitarbeiter sind vom Fach, doch sie treffen Entscheidungen.

2. Tools für Existenzgründer

Der Businessplan muss möglichst professionell gestaltet sein. Haben Sie Probleme mit IT-Anwendungen, sollten Sie einen Unternehmensberater zurate ziehen. Er kann Ihnen bei der Erstellung helfen. Wer es selber versuchen möchte, ist mit folgenden Tools bestens beraten:

  • BMWi-Businessplan
  • Programm von unternehmenswelt.de
  • SmartBusinessPlan
  • Vorlage von fuer-gruender.de

Die Handelskammer Hamburg Service (HKS) hat die Gründungswerkstatt Deutschland ins Leben gerufen. Hier finden Sie Infos rund um den Businessplan. Manche Anfänger fühlen sich von den Programmen überfordert. Ein Unternehmensberater erspart dem Gründer die komplizierte Einarbeitung.

3. Marktumfeld eingrenzen

Viele Ideen sind an sich gut ausgearbeitet. Das Produkt oder die Dienstleistung ist klar definiert. Was jedoch fehlt, ist die richtige Strategie. Wie sollen die Produkte vermarktet werden? Definieren Sie die Zielgruppe genau und gehen auf Marktnischen ein. Diesen Schritt können Sie mit einem Unternehmensberater durchgehen.

Wer seine Zielgruppe kennt, kann sein Geschäft optimal anpassen. Eventuell bieten Sie zu viele Waren an. Ein kleines Sortiment erhöht den Profit. Sie brauchen keinen Gemischtwarenladen an Produkten. Spezialisierung lautet das Zauberwort. Die genaue Auswahl können Sie mit Ihrem Unternehmensberater erarbeiten.

4. Marketing und Werbung

Das Produkt passt hervorragend zur Zielgruppe. Es besteht eine Nische, die Sie füllen können. Wie möchten Sie Ihren Kundenkreis erreichen? Einige Gründer denken, es würde reichen, den Onlineshop zu eröffnen. Die Kunden kommen von selber. Leider handelt es sich hier um einen Trugschluss.

Denken Sie nach, wo sich Ihre Kunden aufhalten. Jüngere Zielgruppen sind im Internet unterwegs. YouTube-Stars eignen sich als Werbeträger. Anders sieht es bei älteren Menschen aus. Sie sehen sich diese Videos kaum an. Solche Überlegungen müssen ebenfalls im Businessplan enthalten sein. Sprechen Sie mit Ihrem Unternehmensberater darüber. Es gibt zahlreiche Werbequellen:

  • Facebook-Gruppen
  • Foren und Blogs
  • Google-Anzeigen
  • Zeitungen

Berücksichtigen Sie den Standort Ihrer Dienstleistung. Möchten Sie regionale, überregionale oder internationale Kunden gewinnen?

5. Langfristige Aussichten

Eine Geschäftsidee muss auch in 5 Jahren bestehen. Viele Pläne scheitern daran, dass es keinen Markt gibt. Der Gründer ist am technischen Fortschritt orientiert und verrennt sich in kleinen Details. Keine Bank stellt Fremdkapital zur Verfügung, wenn es an Kunden mangelt.

Fazit: Es gibt keine zweite Chance für einen Businessplan. Der Unternehmensberater weiß, auf welche Kennziffern es ankommt. Planen Sie 2 bis 5 Wochen für die sorgfältige Erstellung ein.

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